Donnerstag, 15. November 2007

About Moldova

Okay, as my english is getting worse and worse and as I hate to reread my posts to correct them about Moldavia I am not going to write any more than this german text, which I wrote for the local newspaper in St.Gallen. Sorry no-german-speaking friends...


Zu Besuch in Moldawien

Bereits die Bahnfahrt von Bukarest nach Chisnia ist ein Erlebnis. Die Schlafwagen sind eingerichtet wie eine typische moldawische Stube: Bunte Teppiche im Gang und in den Abteilen, gelbe Vorhänge und geblümelte Bettwäsche. So gemütlich ist kein westeuropäischer Nachtzug. Im moldawischen Grenzstädtchen Ungheni gibt es zwei Stunden Aufenthalt: Wagen für Wagen wird auf einen neuen Rolluntersatz gehoben. Moldawien ist ehemalige Sowjetrepublik und die sowjetischen Eisenbahnschienen sind 20 cm breiter als die internationale Norm. Morgens um neun fährt der Zug in Chisinau ein. Zwischen den imposanten Bauten aus der Sowjetzeit sind auch einige gelbgestrichene Steinbauten aus dem 19. Jahrhundert und orthodoxe Kirchen mit Zwiebeltürmen. In einem Stadtteil breiten riesige Märkte aus. Von der Zahnbürste bis zum Fernseher ist alles zu haben. Den breiten Alleen entlang fahren überfüllte Busse. Das Ticket für einen Leu, knapp zehn Rappen, verkauft einem die Kontrolleurin direkt im Bus. Die Fahrt im Minibus, einem ausgebeulten, zwölfplätzigen Mercedesbus von Chisinau in die Provinzhauptstadt Calarasi kostet 16 Leu, etwas mehr als einen Franken. Die wenigsten besitzen ein eigenes Auto. Das Benzin ist zu teuer.

Der Minibus fährt, sobald alle Plätze besetzt sind. Das kann zehn Minuten oder zwei Stunden dauern. Die Landschaft ist hügelig wie das Appenzellerland aber die Vegetation ist wilder, die Hügelkuppen sind bewaldet. Manchmal sind Maisfelder oder Weinberge zu sehen. Am Strassenrand werden Wassermelonen zum Verkauf angeboten. Bei Tania Smolenschi zu Hause werden sie zum Dessert gegessen. «Es ist Wassermelonen-Saison » sagt Tania. « In Moldawien essen wir Früchte stets nur zur Saison, ausserhalb sind sie gar nicht zu kaufen ». Ich habe Tania während ihres Austauschsemesters in der Schweiz kennen gelernet. Jetzt reise ich für ein Studiensemester nach Russland. Auf meiner Reise besuche ich sie und ihre Familie in Calarasi.

Es mache keinen Sinn Moldawien mit der Schweiz zu vergleichen, sagt Tania. Es können nicht die selben Kriterien angewandt werden. Das Leben in Moldawien ist von anderen Sorgen geprägt als in der Schweiz. Obwohl die Löhne zehnfach tiefer sind, kosten Kleider oder Schuhe beinahe dasselbe wie in der Schweiz. Und « es gibt nie Ausverkauf », sagt Tania. Viele Moldawier wandern nach Westeuropa aus um für ihre Familie Geld zu verdienen. Dieses heimgesandte Geld mache den grössten Anteil des nationalen Bruttosozialprodukt aus, sagt Tania. Sie selbst studiert in Rumänien. Das Nachbarland gehört zur EU. Tania erhofft sich dadurch bessere Berufschancen.

In der Schweiz hat Tania die vielfältigen Freizeitangebote und die gesellschaftliche Verankererung des Sportes geschätzt. « Sogar Pensionierte sind in Sportclubs aktiv, Grossmütter fahren Velo, Bussinessmänner sind mit einem Trottinet unterwegs. Hier würde man mich schon für verrückt halten, wenn ich durch mein Quartier joggen würde ». Tania Quartier ist typisch für eine moldawische Kleinstadt. Nur die Hauptstrasse ist geteert. Die Seitenstrassen sind holprig und gleichen nach einem Regenguss einem Flussbett. Ein Mann treibt eine Ziegenherde vor sich hin. Vor einem Haus steht eine einfache Holzkutsche. An einem Tümpel sitzen Kinder und angeln. Entlang der Strassen stehen grüne Holzlattenzäune. Die Häuser sind aus grauem Stein, einstöckig und die Dächer sind mit scherenschnittartig-verziertem Blechwerk geschmückt. Immer wieder steht am Strassenrand ein überdachter Ziehbrunnen. « Viele Familien haben kein fliessend Wasser, sie teilen sich einen Ziehbrunnen in der Nachbarschaft».

Die Schweizer seien offener und unbesorgter als die Moldawier, sagt Tania. Die Gastfreundschaft hingegen ist in Moldawien wichtiger als in der Schweiz. Freunde und Verwandte werden häufig eingeladen und beinahe täglich gibt es spontanen Besuch, der gleich zum Essen miteingeladen wird. Eine moldawische Spezialität sind Sarmales: mit einer Mischung aus Reis-und Rindfleisch gefüllte Rebenblätter. Am Sonntag gibt es Schaschlik, grillierte Fleischspiesschen. Nach dem Essen bringt Tanias Mutter eine Schale gerösteter Sonnenblumenkerne auf den Gartentisch. « In der Schweiz ist das wohl Vogelfutter », scherzt Tanias Vater. Familie und Gäste knacken die Kerne zwischen den Zähnen, spucken die Schalen ins Gras.




And three pictures from Bucarest: First one: REMONT. Every where in eastern Europe there is eternal Remont, means restauration, repairing...All people inviting me in there houses in Moldavia, Ukraine or in Russia, beg to pardon the mess in there flat, caused by remont, Hostels in Odessa and Museums in Nishny Novgorod are closed because of remont, on the mainstreet in Bucarest and in Nizhny as well, there ist remont...In Bucarest this remont was particulary interesting as there were only women working there and to say the trouth they were talking and smoking but not really working either...Other typicall eastern-european thing I met for the first time in Bucarest: Orthodoxe Churches and last picture: The famous house of parliments in Bucarest. They tell it has as many floors underground as "upper"ground...Unfortunately I was too tired to visit it...I had slept very few on the train from Budapest to Bucarest.

some more pics





And some pics more from Budapest...and the timetable of trains leaving daily from Bucarest...
Und eis Foeteli nur fuer schwitzerduetsch-Schprechendi und bsunders fuer die liebe Linguiste: Wer het bhauptet ungarisch heg ueberhaupt gar nuet z tue mit indogermanische Sprache?!!!! Am Glacestand in Budapest jedefalls hend mir festgstellt, dass es durchus es gwuessi Verwandschaft mit em schwitzerduetsch git. Mini Lieblingsglace isch emel au Eper!!! :-)

Pics of my trip to Russia!!






So, finally you will see some pictures of my trip to Nizhny Novgorod...Let start in chronlogigal order so the very first pic is taken at home just some minutes before I left to take the night train to Ljubljana. It will be the last familypicture for some time...then now I am in Russia my brother is in Peru and my sister will leave for Canada or the US soon...so our family is spread out over nearly the whole world... Then there are two photos from Ljubljana. When I was sleeping under a tree near the Ljubljna fortress some football-playing, portuguese-speaking guys wake me up, and so I spent the whole day with 6 interrailing Portugueses and a grazy Brasilian guy. They also showed me the really cheap youthhostel, they were staying in and in the night all the hostel-guests were going out together, pretty international company, guys from Finnland to Portugal, Australia, US and Brasil. Was really lot of fun! After Ljbljuna, -wich is an amazing town, it is so cosy, you just feel at home from the very first moment on, -I left for Zagreb. What to tell about Zagreb...I have been there allready some years ago, allthough it was just few hours then. It is very nice city....not touristic at all, what I like! From Zagreb to Budapest train left very, very early in the morning. I was at the trainstation at about 4 o clock and hoped to sleep some more hours in the train...but this tourned out impossible! Because of the Ziget-Festival taking place this days in Budapest this train was incredibly overcrowded, worse than every russian or honduranian Bus or Marschrutka!! Still I got somehow to Budapest and without any problem I even found my friend Maiann, who had arrived that morning by train from Zurich in Budapest. The whole afternoon we where strolling trough the huge historical center of Budapest and just enjoyed it to have one more day together to talk and talk and talk... :-) From Budapest I got to Bucarest, where I was only one day but I guess it is enough, as I didn't like this city so much. It is very, very noisy and dirty place...Still there are some few nice places to see and they also have this cheap and tasty Fornetti-Fastfood... Night train to Moldavia, Chisniau was the most cosy train I ever saw in my live. There where yellow curtains, carpets like in grandmothers house and flowers on the bedlinnen. Not only the furniture was really nice but also my "neighbours". There was a jewish ukrainian man living now in Israel how went together with his son to visit his ill dad and a roumanian man working for an NGO. Both were really interesting people. So the night went by pretty fast and in the next morning I met my friend Tania at the train station in Chisniau, Moldavia where I was going to stay almost two weeks.